Sonne, Gartenzeit und Naturschutz

Es geht hoch her in den Gärten, die ersten Sonnenstrahlen und sonnige Tage erwarten uns und es wird mit einer großen Leidenschaft und Herzblut in den heimischen Gärten, gemäht, geschnitten, gegraben und gepflanzt. 

Dass unsere Gärten für uns Menschen ein schöner Ort und ein Rückzugsort für uns sind, birgt leider auch die Gefahr, das viele Gärten zu sehr aufgeräumt werden und wir hier unbewusst einen Lebensraumverlust für unsere Tierwelt fördern. Unsere Empfehlung wäre hier, uns mehr Gedanken über unsere heimische Tierwelt zu machen. Es fängt klein an und kann doch so viel bewegen. Ein kleines Stück Wiese, das nicht gemäht wird, ein kleiner Laubhaufen im Eck des Gartens, eine Wasserquelle, ein Totholzbereich und noch vieles mehr, das den Tieren hilft und mit wenig Aufwand betrieben werden kann. 

Es lauern viele Gefahren, die wir nicht auf den ersten Blick erkennen können. Was wir aber können, ist unsere Einstellung und unsere Sichtweise ändern und Rücksicht auf unsere Tierwelt zu nehmen. Wie oben schon erwähnt, kleine Dinge, kleine Schritte und man kann so viel erreichen. 

Wir möchten aber gerne hier auf ein wichtiges Thema hinweisen und vor allem die Gartenbesitzer mit Mährobotern sensibilisieren. Immer noch werden Nachtaktive Tiere, Opfer von Mährobotern. Da kann es nicht nur den Igel treffen, die eh schon auf der gefährdeten Liste Deutschlands stehen, sondern alle nachtaktiven. Deshalb hier unsere große Empfehlung und Bitte, lassen Sie ihren Mähroboter nicht in der Dämmerung oder nachts laufen. 

Die Tiere werden es Ihnen danken. 

Alexander Kaiser